Warum warum warum…

… macht sich keiner für die Banane krumm – zumindest wenn sie nicht mehr die Handelsstandards erfüllt? Etwa 40 Prozent der Bananen, die in Afrika, Asien und Südamerika angebaut werden, schaffen es deswegen nicht nach Europa. „Das ist nicht nur problematisch, weil es eine Verschwendung von Nahrungsmitteln ist, sondern auch, weil es das ohnehin niedrige Einkommen der Bananenbauern weiter verringert“, sagen die Hannoveraner Studierenden der Initiative „Enactus“ und dachten sich das Projekt „Musa Fibra“ aus, bei dem sie aus übrig gebliebenen Bananen Fasern gewinnen wollen, mit denen sie Bananenpapier und später Textilgarn herstellen wollen.

www.enactus.de/hannover/blog/project/musafibra

FOTO Markus Spiske (Unsplash)