Vom Sofa zum Shopper

Andrea Noelle und Annika Busse sorgen mit ihrem Hamburger Label Beliya dafür, dass alte Sofas und Sessel eine neue Berufung finden: als Handtaschen.

Die Sofas stammen von einem Polstermöbel­hersteller in Süddeutschland, viele von ihnen sind Retouren mit winzigen Fehlern. In einer Produktionsstätte in Ungarn werden sie komplett abgezogen und unter Anleitung von Andrea Noelle, die schon für Jil Sander und Mulberry gearbeitet hat, zu Shoppern und Handtaschen verarbeitet.

Das Innenfutter der Taschen stammt aus Überschüssen von Prêt-à-porter-Kollektionen, nur die Reißverschlüsse sind neu. Übrigens kann man aus einer 3-Mann-Couch circa zehn Taschen schneidern.

Und die Taschen haben einen Mehrwert: Mit dem Kauf wird ein Schuljahr für ein Kind in der Dritten Welt finanziert.

www.beliya.de

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