Die Wonne Tonne

Wer seine Biotonne richtig füttert, hilft, saubere Energie  zu produzieren und für gesunde Böden zu sorgen.


Schon gewusst?
Haushaltsabfälle biologischen Ursprungs wie Obst- und Gemüseschalen, Speisereste oder Gartenabfälle gehören nicht in den Hausmüll. Um dieses wertvolle Biogut sinnvoll zu nutzen, gibt es die Biotonne. Das ist gut, denn ihren Inhalt bereitet die BSR auf. Biogut wird zu klimaneutralem Biogas, mit dem rund 150 Müllautos betankt werden, und zu Kompost für die Landwirtschaft verarbeitet.

Schon gecheckt?
Plastik gehört nicht ins Biogut. Gelangen Kunststoffe in den Verwertungskreislauf, können sie über die Landwirtschaft in unserer Nahrungskette landen. Das betrifft insbesondere Plastikbeutel, die nicht verrotten und in Kompost- und Vergärungsanlagen aufwändig aussortiert werden müssen.

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Schon probiert?
In der eigenen Küche kann man Biogut in einem Vorsortierbehälter mit Luftschlitzen gut sammeln. Einfach mit kompostierbaren Papierbeuteln befüllen und sich freuen, dass die Reste so aufbewahrt nicht müffeln. Altes Zeitungspapier eignet sich auch zum Einwickeln des Bioguts, denn es bindet unliebsame Gerüche. Den Behälter gibt es übrigens unter
www.BSR.de/Shop

Schon spaziert?
Biogut muss nicht in einem Eimer gesammelt werden. Wer kleinere Behälter nutzt, spaziert täglich zur Biotonne, hält aber die eigenen vier Wände frei von möglichem Fruchtfliegen-Besuch oder üblen Gerüchen. Geeignet sind aufgeschnittene, leere Getränkekartons, die dann in die Wertstofftonne wandern oder Töpfe und Schalen, die ausgewaschen und wiederverwendet werden können.

Schon mitgemacht?
Wenn es im Haus mit dem Trennen von Biogut besser klappen soll, hilft das Aktionspaket BioLogisch! Es beinhaltet viele Infos und praktische Tipps zur Biosammlung. Einfach den Vermieter ansprechen und darum bitten, das Paket hier zu bestellen:
www.BSR.de/biologisch

 

ILLUSTRATION  Juliane Filep

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