Designwettbewerb – Jakob Timpe: Ritterlich getrennt

Alltagsgegenstände werden zu Designobjekten, wenn sie einen Namen tragen. Dieser Mülleimer des Designers Jakob Timpe heißt Götz – nach dem bekannten Ritter Götz von Berlichingen. Der Name spiele auf die „Lust des Eimers an der Bereicherung an, auf seinen eifernden Sinn nach Bewahrung, seine Wehrhaftigkeit und Treue“.

Tatsächlich erinnern die leicht zu öffnenden Schiebedeckel an die Visiere von Ritterhelmen – vor allem, wenn statt Kunststoff Blech als Material gewählt wird. Weil bei der Mülltrennung jeder Haushalt sein eigenes System hat, können die Eimer beliebig übereinandergestapelt werden. Klein auf Groß, Groß auf Klein, und mit so vielen Behältern, wie man eben braucht.

Das Papier landet nicht in einer Plastiktüte im Eimer, sondern in einem speziellen wiederverwendbaren Netz, das nach dem Entleeren in der Hoftonne im Briefkasten verstaut werden kann. Das spart den lästigen Rückweg mit dem Behälter in die Wohnung. Weil die Eimer von Götz in allen Farben denkbar sind, kann sich der Ritter in jede Küche gut einpassen.

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