Designwettbewerb – Ahlgrimm/Rojahn: Brett vorm Eimer

Wenn die Zucchini geschält, die Tomaten geschnippelt, die Pilze gesäubert sind, türmt sich ein riesiger Berg Bioabfall auf der Arbeitsfläche. Mit beiden Händen versucht man, den Berg in den Eimer zu befördern, aber der Saft rinnt die Hände herunter, aus der Masse lösen sich die ersten Teile. Eine solche Szene aus dem
Alltagsleben eines Hobbykochs müssen die Designer von Ahlgrimm/Rojahn vor Augen gehabt haben, als sie ihr Trenntmöbel „James“ entworfen haben. Über drei ver­schiedenen Behältern liegt ein Schneidebrett, von dem die Reste einfach über den Rand in den Bioeimer geschoben werden können. Der Abstand ist klein genug, um
in jedem Fall zu treffen, und groß genug, um eine angemessene Entfernung zwischen Eimer und Essen zu gewährleisten.

Interessant wird es auch untenrum. Dort liegen zwei Taschen, in die Altpapier und Flaschen geschoben werden können. Sind sie voll, kann man sie einfach heraus­heben, vor die Tür stellen und hoffen, dass sie dort nicht mehr ignoriert werden.

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