Wie aus Meeresplastik ein T-Shirt wird

Jedes Jahr landen etwa 6,4 Millionen Tonnen Müll im Meer, etwa 90 Prozent davon bestehen aus Plastik. Das spanische Textilunternehmen Ecoalf macht aus der Umweltkatastrophe eine Modekollektion. Und zwar so:

tm12_illustration_boot_cmyk_300dpiEin Fischerboot an der spanischen Küste zieht jeden Tag etwa fünf Kilogramm Müll aus dem Meer. Statt ihn zurückzuwerfen, sammeln und trennen ihn die Fischer in speziellen Containern, die das Unternehmen in den Häfen platziert hat.

tm12_illustration_flaschen_cmyk_300dpiDer Meeresmüll wird gewaschen und in seine Bestandteile getrennt. Die PET-Plastikflaschen werden separiert, zu Würfeln gepresst, gelagert und später zu Flakes zerkleinert.

tm12_illustration_garn_cmyk_300dpiDie größte Herausforderung ist, aus dem minderwertigen Meeresplastik ein ungiftiges Garn zu spinnen. Dafür werden die Flakes aufgeschmolzen und in einem geheimen und aufwändigen technischen Verfahren zu Pellets verarbeitet, die eine geringe Verschmutzung aufweisen.

tm12_illustration_jacke_cmyk_300dpiAus den sauberen Pellets wird ein Polyestergarn, welches zu verschiedenen Fasern und Stoffen versponnen wird. Diese sind die Grundlage für die Kleidungsstücke von Ecoalf.

www.ecoalf.com

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