Weihnachtsente nach ostpreußischer Art

So gelingt Umweltschutz: Feuchtes Biogut in Zeitungs- oder Küchenpapier einwickeln. Daraus wird wertvolles Biogas.

Zutaten
(für 4 Personen)

1 Flugente, 2 bis 3 kg
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
2 Äpfel
1 Staudenselleriestange
1 Stückchen Fenchelknolle
Salz
weißer Pfeffer
Olivenöl
250 ml Sahne
Saft einer frischen Zitrone
ein Bündelchen Beifuß

Zubereitung
Die Ente gut waschen und trockentupfen. Innen und außen mit Salz und Pfeffer
einreiben. Die Zwiebel halbieren, den Knoblauch mit der Messerbreitseite eindrücken,
die Selleriestange und den Fenchel mehrmals einschneiden – alles in den mit Olivenöl bestrichenen Bräter legen.

Zum Stopfen der Ente den Beifuß in die Bauchhöhle geben, sodass dieser an den Körperinnenwänden anliegt. Die beiden Äpfel im Ganzen hineingeben. Die Ente in den Bräter legen, mit etwas Wasser auf der Oberseite befeuchten und in den auf 220°C vorgeheizten Ofen geben. Während der Garzeit (je nach Größe 90–120 Min.) die Ente mehrmals wenden und mit Wasser befeuchten. Die fertig gegarte Ente entnehmen. Den Bratensud im Bräter auf dem Herd kurz aufkochen lassen. Die Sahne mit dem Schneebesen unterrühren. Mit Salz, Pfeffer und ein paar Spritzern Zitrone abschmecken. Die Sauce abseihen. Die Ente zerteilen.

Nach dem Festmahl die Essensreste (ja, auch die Knochen), die Gemüseschalen und weitere organische Abfälle in die Biogut- Tonne geben und leise „Lasst uns froh und munter sein“ summen.

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