Was uns glücklich macht…

♥ Trockenzeit

Mottainai – so nennt die Künstlerin, Köchin und Food-Aktivistin Tainá Guedes es, wenn sie übrig gebliebene Chinakohlblätter in ihrer Berliner Wohnung an einer Schnur zum Trocknen aufhängt.
Das ist der japanisch-buddhistische Ausdruck des Bedauerns, wenn etwas verschwendet wird – und die Leitidee ihres Buches „Die Küche der Achtsamkeit“ (Kunstmann Verlag). Dort zeigt sie mit 50 Rezepten und Fotos wie diesem, wie wir kreativ kochen und gesund essen, indem wir auch aus dem trockensten Brot­krümel, dem letzten Reiskorn und dem kleinsten Marmeladenrest das Beste machen. Und Chinakohl trocknen.

www.entretempo-kitchen-gallery.com

FOTO  Iara Guedes/Kunstmann Verlag

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