Was ist Eigentlich: MURKS?

Im Grunde fast alles, was uns umgibt. Immer mehr Produkte gehen kaputt, kurz nachdem ihre Garantie abgelaufen ist. Handys, Fernseher, Kaffee­maschinen, Drucker. Das darf nicht sein, doch die Hersteller wollen so schneller Umsatz und mehr Gewinn machen. In den letzten 100 Jahren hat sich das Prinzip des geplanten Verschleißes durchgesetzt. Das bedeutet, dass in Produkten bewusst Schwachstellen eingebaut werden. In einer Zeit, in der wir die Grenzen des Wachstums und der Rohstoffausbeutung erreicht haben, können wir uns diese Wegwerfproduktion nicht mehr leisten. Stattdessen müssen wir Produkte so lange wie möglich nutzen und die darin enthaltenen Stoffe wieder verwenden.
Mit diesem Murks funktioniert das aber nicht. Hersteller müssen endlich dafür die Verantwortung übernehmen!

Deswegen habe ich die Initiative MURKS? NEIN DANKE! gegründet. Auf einer Internetseite können Konsumenten alle verdächtigen Produkte melden, von denen sie vermuten, dass sie bewusst konstruiert wurden, um schnell kaputtzugehen. Fünf Millionen Besucher waren bereits im ersten Jahr auf der Seite und haben rund 1.500 Meldungen hochgeladen, die die Methoden der Industrie aufdecken. Das anhaltende Interesse zeigt: Die Zeiten des Murks sind vorbei.

www.murks-nein-danke.de

Schlagworte des Artikels
, , ,