Was ist eigentlich eine: Turtlebox?

Oliver Mund, Unternehmensgründer aus München

Anstatt Umzugskartons zu kaufen, kann man einfach eine Turtlebox mieten. Der praktische Vorteil liegt auf der Hand: Die grünen Kunststoffboxen sind deutlich robuster und drohen nicht zu reißen. Außerdem werden sie geliefert und wieder abgeholt. Die ausgepackten Kisten stehen also nach dem Umzug nicht mehr im Weg oder verrotten im Keller. Ganz nebenbei spart das Mehrweg-Umzugsboxen-System von Turtlebox die übliche Kartonage ein, da die Boxen sehr langlebig sind und aus 75 Prozent recyceltem und 25 Prozent recycelbarem Kunststoff bestehen. Es werden circa 90 Prozent der üblicherweise bei der Produktion von Pappkartons anfallenden CO₂-Emissionen eingespart. Der Service ist schon in 18 Städten verfügbar. Sowohl für den gewerblichen Umzug als auch für den Privatumzug sind die Boxen geeignet. Preislich sind die Plastik-Schildkröten auch nicht teurer als Pappkartons. Ab 79 Cent können die Boxen geliehen werden. Die zündende Idee kam mir übrigens bei meinem eigenen Umzug: Ich hatte mir einige Kunststoffboxen von einem Freund ausgeliehen. Diese kamen am Umzugstag bei den Helfern so gut an, dass ich daraus ein Geschäftsmodell entwickelte.

www.turtle-box.de

Noch mehr Mehrwegboxen gibt es zum Beispiel bei Box at Work oder Leihbox.

 

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