Von der Tüte zur Tasche

Als die Handwebmeisterin Waltraud Münz­huber vor 17 Jahren die Schublade ihrer damaligen WG aufzog, quoll diese über vor Plastiktüten. Das brachte sie auf eine Idee.

Mit der Schere zerschneidet sie sieben bis acht Tüten spiralförmig, sodass sie in einem Streifen auf das Webschiffchen aufgezogen werden können.

Auf dem Maschinenwebstuhl werden die Plastikstreifen zu einem Schlauchgewebe verflochten. So entsteht ein rundes Produkt, bei dem keine Seitennähte mehr nötig sind.

Zuletzt werden die Einzelstücke gefüttert, verstärkt, zusammengenäht, mit Schlaufen verziert oder mit Trägern bestückt.

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