Designwettbewerb – Llot Llov: Stand by me

Wie wir schon von anderen Entwürfen gelernt haben, muss man heute seinen Müll nicht mehr verstecken. Mit dem „Stand“ des Designbüros llot llov werden die Abfälle sogar zur Installation erhoben. „Da einige Teile des Abfalls, den wir täglich generieren, gar nicht so eklig und hässlich sind, haben wir versucht, nur zu verstecken, was wirklich nötig ist“, schreiben die Designer in ihrem Konzept. Wie die Jacken an einem Garderobenständer verteilen sich die Müllbehälter an den weißen Metallstangen – mitten im Raum. Für Papier gibt es eine waschbare Tasche aus Segeltuch, für Hausmüll einen verschließbaren Plastikeimer, für Biomüll ein Tongefäß und für Plastikmüll einen flexiblen Behälter. Letzterer hat auf seiner Unterseite einen Hohl­raum mit Energiesparlampe, der die Becher und Packungen von unten beleuchtet. „Es entsteht ein leichtes Schattenspiel, das durch den stetigen Wechsel des Inhalts ein immer neues Bild kreiert“, erklären die Designer. Das sieht dann aus wie ein Lampion an einem Baum, der seine Äste in den Raum streckt. Daran können natürlich auch andere Haushaltsutensilien gehängt werden: Besen, Eimer, Kehrschaufel, Beutel, Kittel. Und wie bei einem Obstbaum gilt auch für den Stand: Ernten nicht vergessen!

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