Was guckst du?

Wozu ist dieses lila Kabel da? Kann der Toaster explodieren, wenn ich es abklemme? Und werde ich dann auch nur mit einem Pflaster am Finger davonkommen wie beim letzten Mal? Diese und andere Fragen darf man ohne Scheu und Scham in Repair-Cafés stellen. Denn dafür sind sie von einer niederländischen Stiftung erfunden worden. Mittlerweile verbreitet sich die Idee von Holland über Deutschland. In Berlin betreut die Künstlerin Elisa Garrote Gasch das Repair-Café in der Alexandrinenstraße in Kreuzberg. Zu ihr kann man mit kaputten Möbeln, desolater Technik oder zerrissenen Klamotten kommen und findet Werkzeug und Platz zum Reparieren. Wer fachmännische Hilfe braucht, ruft vorher an und bekommt an zwei Nachmittagen die Woche Experten an die Seite gestellt. Und einen Kaffee. Anmeldungen unter repaircafe@kunst-stoffe-berlin.de

Foto Thilo Rückeis/Der Tagesspiegel

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