Rallye Hopp!

Mit den Entdeckerheften des Vereins Pindactica werden Kinder zu aufmerksamen Beobachtern in Parks, Gärten und Museen. Im Heft „Müllpopüll“ dreht sich alles um den Abfall – eine Rallye mit Rätseln, Experimenten und viel Wissen.

Ein Stempel aus einem Fahrradschlauch, eine Lampe aus einer Flasche oder eine Klarinette aus einer Ketchupverpackung? Nadja Israel und Anke Geyer zeigen in ihrem Heft „Müllpopüll“, wie das geht. Und sie erklären in leicht verständlichen, liebevoll illustrierten Texten, warum viel Abfall allen Lebewesen zu schaffen macht. Wie man mit Müll­vermeidung und Recycling die Umwelt weniger belastet und Rohstoffe spart, steht im Fokus der neuesten Publikation von Pindactica.

Hinschauen und entdecken

„Grundlage unserer Arbeit ist eine große Neugier. Mit unseren Heften möchten wir dazu einladen, die Welt zu entdecken. Wer in den Volkspark Friedrichshain oder in die Hasenheide geht, kann eines unserer Hefte
mitnehmen und am Brunnen ein Märchen-rätsel lösen oder am Teich grünfüßige Teichhühner und Mönchsgrasmücken
erkennen lernen. Es gibt so viel zu sehen, wenn man genau hinschaut. Das sollte man auch beim Abfall. ,Müllpopüll‘ beschäftigt sich daher mit allem, was wir zuhause wegwerfen, immerhin sind das 380 Kilogramm pro Person und Jahr. Und auf vieles ließe sich leicht verzichten. Zum Beispiel Plastiktüten, die sich in unseren Schränken zu wahren Plastiktütenmonstern zusammenknäulen“, erzählt Anke Geyer.

Die beiden Maskottchen Fred und Tüte leiten die jungen Leser durch das Heft und geben viele Tipps und Tricks, sie verweisen auch auf weitere Projekte und Websites. Die Aufgaben der Rallye, die zuhause oder im Schulunterricht bearbeitet werden können, sind vielfältig: vom Ausmalen über Rechenaufgaben zum Müll bis zum Enträtseln einer kniffeligen Geheimschrift – am besten findet man die Antworten im Team. Wer das Lösungswort geknackt hat, darf sich mit diesem Passwort im geheimen Bereich der Webseite eine kleine Belohnung abholen.

Bildung für alle

Das Heft „Müllpopüll“

„Schon während unserer gemeinsamen Arbeit in der Museumspädagogik waren wir davon fasziniert, wie wissbegierig Kinder sind und wie schnell und intuitiv sie lernen. Das möchten wir gern mit geeignetem Material unterstützen. Übrigens haben auch wir bei der Recherche zu ,Müllpopüll‘ viele Aha-Erlebnisse gehabt und einiges dazugelernt. Dabei dachten wir, als überzeugte Mülltrenner schon recht gut Bescheid zu wissen“, berichtet Anke Geyer. Wichtig ist Pindactica und dem wachsenden Team aus Textern, Grafikdesignern, Illustratoren und Fotografen, dass ihre Publikationen weiterhin kostenfrei angeboten werden können. Sie liegen in Bibliotheken, auf Recycling­höfen, bei Vereinen und in ausgewählten Geschäften aus. Auf der Website findet man eine aktuelle Liste dazu.

Das Heft „Müllpopüll“ kann natürlich auch heruntergeladen werden. Wer es bestellt, zahlt nur die Versandkosten. Möglich ist die kostenlose Abgabe auch durch die Unterstützung der Stiftung Naturschutz mit Mitteln aus dem Förderfonds Trenntstadt Berlin.

www.pindactica.de