Keinen Müll mehr produzieren

Die Art, wie wir produzieren und konsumieren, betreibt Raubbau an den Ressourcen und forciert den Klimawandel. Aber mit neuen, nachhaltigeren Produkten beginnen Designer, jetzt gegenzusteuern. Ist Green Design der Ausweg aus unserer Wegwerfgesellschaft?

Als im Juni 2011 das Design Festival DMY im Flughafen Tempelhof mit der Preisverleihung zu Ende ging, da bekam vor allem einer Applaus: Dirk vander Kooij. Er hatte einen ausgedienten Roboterarm so umgebaut, dass er – wie ein 3D-Drucker – aus flüssigem Plastik einen Stuhl aufbaute. Der Clou: Als Ausgangsmaterial schmolz die Maschine geschredderte alte Kühlschränke ein. Recycling als Liveevent. Der Name des Stuhls: Endless. Er steht für das, worum es vander Kooij und anderen Designern heute immer mehr geht: Ihre Produkte sollen nicht mehr auf dem Müll enden. Sondern immer wieder zu neuem Leben erweckt werden, in einem Kreislauf. Endlos.

Material, das endlos lebt, das scheint auch dringend nötig. Denn Rohstoffe werden weltweit knapp. Erdöl muss immer aufwändiger und risikoreicher gefördert werden. Katastrophen wie die im Golf von Mexiko inklusive.

Die ersten Metalle machen sich rar, wie das Indium. Und auch die Seltenen Erden tragen ihren Namen zu Recht. Als Hauptproduzent China 2010 wegen steigenden Eigenbedarfs die Ausfuhr drosselte, ging ein Aufschrei durch die westliche Wirtschaft: Das Material ist unverzichtbar für den Bau von Handys und Computern. EU-Kommission und UNO haben berechnet: Steigt unser Rohstoffbedarf weiter wie bisher, liegt er 2050 bei 140 Milliarden Tonnen. Dreimal so viel wie heute. Und mehr, als da ist. Die empfohlenen Auswege: Verbrauch drosseln, effizientere Nutzung, Recycling. Mit anderen Worten: Green Design.

Denn alles, was wir täglich nutzen, seien es Milchtüten, Unterhosen, Bürostühle, Autos oder Flugzeuge, kann man auch so herstellen, dass es die Umwelt weniger belastet. Produktgestaltung mit diesem Ziel nennt man Green Design, EcoDesign oder Nachhaltiges (Sustainable) Design. Cornelia Horsch, Leiterin des Internationalen Design Zentrums Berlin, weiß, was für wirklich nachhaltige Produkte eine Rolle spielt. Schließlich plant sie gerade mit dem Umweltministerium die Vergabe eines eigenen Preises dafür: Best of Eco-Design.

Wer dabei einen (nachhaltigen) Blumentopf gewinnen will, muss sich um Reduktion von Material und Energie bei der Herstellung und Nutzung seines Produkts kümmern. Um spritsparende Logistik und recyclingfähige Materialien. Aber auch umweltverträgliche Verpackungen spielen eine Rolle, Schadstoff- und Abfallvermeidung, nachwachsende Rohstoffe, Langlebigkeit, zeitlose Ästhetik, Reparaturfreundlichkeit, einfache Demontierbarkeit und noch etwa 20 weitere Dinge. Kein Wunder, dass bei so vielen Kriterien verschiedene Designer verschiedene Schwerpunkte setzen. Alles auf einmal: Das geht nicht.

Auf die Umnutzung vermeintlichen Abfalls beispielsweise konzentrieren sich viele kleine Labels. Auf eigenen Messen wie der goodgoods in Hamburg, der Ökorausch in Köln oder dem Heldenmarkt in Berlin findet man ihre Ideen: Hundekissen aus recycelten PET-Flaschen, Schmuck aus Kartoffelnetzen oder liebe­voll zu Puppenherden umfunktionierte Olivenölkanister.

Blogs wie lillygreen.de oder utopia.de stellen täglich neue Produkte vor. Die farbenfrohen und plakativen Beispiele dieses „Upcyclings“ (Aufwertung alter Materialien) stehen meist auch im Mittelpunkt, wenn bildlastige Medien wie Brigitte oder BILD (!) über Green Design berichten.

Könige des Upcyclings sind die Niederländer von 2012 Architecten. Schon bei der Ideenfindung für ihre Bauten lassen sie sich von Abbruch- und Abfallmaterialien der Umgebung inspirieren. So entsteht schon mal ein Pavillon aus ausgemusterten Küchenspülen oder eine Espresso-Bar aus kaputten Waschmaschinen. Für ihr erstes komplettes Haus fanden die Rotterdamer 70 Prozent des Materials rund um die Baustelle. Die tragende Kons­truktion ist aus Stahlprofilen einer alten Textilmaschine. Und das Fassadenholz aus Kabeltrommeln.

„Superuse“ nennen 2012 Architecten das Konzept, nach dem sie Altes neu einsetzen, lange Transportwege vermeiden und gefundenes Material möglichst direkt wiederverwenden. Wir finden: tatsächlich ein super use.

Auffällig an der grünen Design-Welle ist, dass sie alte Öko-Klischees hinter sich lässt. Grün ist jetzt auch schön, das Gutgemeinte auch das Gutgemachte. Vorreiter sind keine bärtigen Zausel im Schlabberlook mehr. Sondern Hollywoods chice Superstars. Leonardo DiCaprio richtet sich mit Recycling-Möbeln ein. Susan Sarandon trägt nachhaltige Mode von Mayer. Peace Collection aus Berlin. Und Brad Pitt bringt im Oktober einen Body Cleanser mit heraus, der als erstes Kosmetik­produkt das strenge Cradle-to-Cradle-Zertifikat trägt.
Cradle-to-Cradle, so nennt sich das Designkonzept von Michael Braungart und William McDonough. Vereinfacht geht es darum, Dinge nicht mehr nur von der Wiege bis zur Bahre (vom Rohstoff bis zum Müll) zu konzipieren, sondern von der Wiege bis zur Wiege (Cradle-to-Cradle). Das heißt: Dem Ende eines Produkts muss seine Wiedergeburt folgen, alle Materialien müssen für ein neues Produkt gleicher Güte wiederverwertbar sein. In unendlichem Kreislauf.

Würde man alle Dinge so „ökoeffektiv“ machen, könnte man sie sogar verschwenderisch produzieren und konsumieren, ohne der Umwelt zu schaden. Wie die Natur selbst: „Der Baum bringt zahllose Blüten und Früchte hervor, ohne seine Umwelt zu belasten… Sobald sie zu Boden fallen, verrotten ihre Materi­alien und zerfallen in Nährstoffe, die Mikroorganismen, Insekten, Pflanzen, Säugetiere und Boden zum Leben brauchen.“ (Braungart/McDonough: „Einfach intelligent produzieren“, S. 100)

Bekommen hat das Gütesiegel neben Pitts Seife zum Beispiel der Textilhersteller Backhausen für „returnity“ – den ersten flammhemmenden Trevira Stoff, der ohne giftige Chemikalien auskommt und mit eigenem Rücknahmesystem wiederverwertet wird.

Die Verallgemeinerbarkeit von Cradle-to-Cradle sehen Kritiker allerdings skeptisch. Sie meinen: Was für einfache Dinge wie Teppichböden und Stoffe noch gehe, sei für komplexere Produkte schlicht utopisch. Deren teils hunderte Materialien, Verbundwerkstoffe, Legierungen und Farben könne man nicht alle wieder trennen für die geforderte Wiederverwendung.

Der erste, der sich mit einem Produkt aus mehreren Materialien an die Zertifizierung wagte, war Burkhard Schmitz. Mit seinem Team vom Studio 7.5 arbeitet er mit Blick auf Gotzkowsky-Brücke und Spree in Berlin.

Schon vor 20 Jahren hat er mit dem Stuhl Picto für den Hersteller Wilkhahn eine Pioniertat des Green Design vollbracht. Auch wenn man das damals nicht so nannte: „Dinge langlebig und nachhaltig zu bauen, gehörte bei dem Familienunternehmen einfach zur unternehmerischen Sorgfaltspflicht“, erzählt Schmitz. Am Bürostuhl Mirra, der als erster Nicht-Teppich 1993 das Cradle-to-Cradle Zertifikat erhielt, hatte Schmitz dann fünf Jahre gearbeitet. Stunden um Stunden Videos von Sitzenden analysiert, zahllose Materialtests durchgeführt und 30 Generationen gebrauchsfertige Modelle gebaut. Resultat: Der Mirra besteht aus einem Minimum an Teilen und zu über 40 Prozent aus recyceltem Material. Er selbst ist zu über 90Prozent recycel­bar. Außerdem lässt sich der Stuhl, auf den es 12 Jahre Garantie gibt, in wenigen Minuten zerlegen. „Das ist eines der wichtigsten Kriterien“, so Schmitz, „wenn Trennen und Recyceln nicht schnell gehen, sind sie nicht wirtschaftlich.“ Aber nicht jeder darf den Stuhl einfach zerlegen: „Der missgünstige Büronachbar darf da natürlich nicht so leicht an die Schrauben rankommen.“
„Niemand hat das Recht, stillzustehen“, meint Schmitz. Und tut es selbst auch nicht. Sein neuester Stuhl Setu wurde gerade zum „Best Sustainable Product of the Decade“ gewählt. Bei ihm haben Schmitz und Team kurzerhand den ganzen üblichen Federmechanismus weggelassen. Stattdessen wird durch eine spezielle Lamellenstruktur der ganze Stuhl zur Feder. Was einfach klingt, ist in Wahrheit höhere Geometrie und funktioniert nur in Präzisionsfertigung. Die ersten Billiganbieter-Plagiate des Stuhls sind schon zusammengebrochen. Sie hatten über der scheinbaren Einfachheit die Ausgefeiltheit im Detail übersehen. „Aus weniger mehr machen, darum geht es“, nennt Schmitz sein Ziel. „Dafür muss jedes Molekül mitarbeiten. Als Designer muss ich es nur an die richtige Stelle bringen.“

Ob Green Design ein kurzfristiger Trend sei? Nein, da ist sich Schmitz sicher: „Nachhaltigkeit ist der neue kategorische Imperativ. Das fragen Auftraggeber heute mit ab wie Brandschutzdaten. Und für Design-Studenten ist es ohnehin Thema Nr. 1.“ Schmitz muss es wissen. Er ist auch noch Professor an der Universität der Künste Berlin. Da gibt er sein Wissen – nach­haltig – an die nächste Generation Designer weiter.

Überhaupt scheint Berlin ein guter Ort für Green Design zu sein. Die Stadt zieht junge Kreative an. Und Mieten für kleine Werkstätten und Läden sind noch bezahlbar. Außerdem haben die Kunsthochschulen das Thema erkannt. An der in Weißensee gibt es sogar ein Green Lab für die Studenten. Rührige Vereine ergänzen das grüne Stadtbild. Das Internationale Design Zentrum hat ein Sustainable Forum. Eine Plattform für EcoDesign aus Berlin und Skandinavien hat CREATE Berlin mit der Messe „BerliNordik“ geschaffen. Und das Sustainable Design Center SDC organisiert Expertenvorträge zum Thema. Meist sieht man daher auch Berliner Design, wenn TV oder Zeitung über den grünen Trend berichten: die Portmonees aus Fahrradschläuchen von Stef Fauser Design, die Recyclingmöbel von Studio Ziben oder die Zellulose-Vasen von ett la benn. Einen Überblick kriegt man am Moritzplatz. Da hat der erste Laden für nachhaltiges Design eröffnet. Sebastian Feucht, Gründer des SDC, sieht Ökodesign sogar langsam zum Mainstream werden.

Auch für grüne Kleidung muss man als Berliner nicht verreisen. Die Fashion Week Berlin hat sogar eine eigene Veranstaltung dafür: the key to. Damit will man, so die Website, „…das Gute im Trojanischen Pferd des Schönen verbreiten“. Ein durchaus realistisches Ziel, denkt man an die traumschöne nachhaltige Kollektion von Mikenke oder an die Recycling-Mode von Daniel Kroh, Mayer. Peace Collection oder Dollyrocker. Alle: Berlin.

Die ESMOD Kunsthochschule Berlin hat seit Kurzem einen Masterstudiengang „Sustainability in Fashion“. Es könnten also bald noch ein paar EcoLabel mehr werden in Berlin.

Abseits der Verwertungswege der Profis gibt es im Green Design eine starke Bewegung hin zum Selbermachen. In ihrem Blog www.weupcycle.com etwa wollten Lisa Schultz und Magdalena Akantisz eigentlich nur 30 Tage lang Dinge veröffentlichen, die sie aus ausgemusterten Sachen hergestellt hatten. Mit Anleitung zum Nachbauen (siehe auch Seite 10). Nach 30 Tagen war der Zuspruch so enorm, dass die beiden ein Open Source Projekt starteten. Für jede zur Veröffentlichung eingesandte Idee wurde der Blog um einen Tag verlängert. Mittlerweile läuft er 150 Tage. Ratschläge fürs eigene Reste-Recycling gibt es aber auch in Buchform. Henrietta Thompsons „Mach Neu aus Alt“ etwa verrät 1.000 alltagsnahe Tricks. Etwa, wie man ein rostiges Backblech in eine hübsche Magnetwand verwandelt.

Selbst Tisch und Stuhl kann man selbst machen. Für die „Hartz-IV-Möbel“ von Le van Bo gibt es kostenlose Bauanleitungen im Netz (www.hartzIVmoebel.de) und das Material günstig in jedem Baumarkt. So soll nicht nur gutes Design erschwinglicher werden. Nicole Srock von CREATE Berlin ist sich auch sicher: „Selbst gebaute Sachen werden länger genutzt und eher repariert als weggeschmissen.“ Heike Selmer, Professorin für Modedesign, kann da nur zustimmen: „Zu selbst genähten Sachen hat man eine persönlichere Beziehung. So was wirft man nicht nach einer Saison weg.“
Aber: Selbermachen, upgecycelte Kleinserien und Cradle-to-Cradle, das für komplexe Produkte zumindest umstritten ist – ist das alles, was Green Design zu bieten hat? Was machen denn die großen Unternehmen, deren Produkte zu Millionen hergestellt werden? Zum Glück kommt der Trend auch hier langsam an. Vor allem in Form neuer Materialien. NIKE fertigt Trikots aus recycelten PET-Flaschen. Asus bringt ein Notebook mit Bambus-Gehäuse, Fujitsu eine Computermaus aus Biokunststoff. AEG bietet Staubsauger aus 70 Prozent Recyclingmaterial. Und selbst die Luxusmarke Gucci präsentiert kompostierbare Eco-Pumps.

Dabei lässt sich ernsthaftes Bemühen nicht immer von Greenwashing unterscheiden. Also dem Versuch, sich ein grünes Mäntelchen umzuhängen, obwohl man eher ein rabenschwarzer Umweltsünder ist. Beispiel: das Auto, das die neue Hutablage aus Sisal bewirbt, aber weiter 12 Liter verbraucht.

Wenn Coca Cola oder Procter & Gamble also jetzt ihren Plastikflaschen 20 Prozent Biokunststoff beimischen, ist das auch Greenwashing? „Nicht unbedingt“, meint Dr. Sascha Peters, Experte für neue Materialien: „Es kann auch sein, dass man erst mal nicht mehr nehmen kann, ohne gleich den ganzen Produktionsprozess umzustellen. Biokunststoffe sind mechanisch nicht so belastbar. Aus 100 Prozent Bioplastik müssten die Wandstärken der Verpackungen dicker und dafür erst neue Maschinen gebaut werden… Man muss bei so was immer im Einzelfall genauer hinsehen.“
Das große Unternehmen auch Großes bewegen können, zeigt Puma. Beim Sportartikler führte CEO Jochen Zeitz 2010 ein Nachhaltigkeitsprogramm ein, mit dem bis 2015 unternehmensweit ein Viertel CO2, Energie, Wasser und Abfall eingespart werden soll. Als ersten Schritt nahm Puma seine Verpackungen vor. Und zwar richtig. Mit Yves Béhar wurde einer der besten Designer der Welt engagiert. Der stellte in einem zweijährigen Designprozess alle Merkmale traditioneller Schuhkartons auf den Prüfstand. Ergebnis: Der beste Schuhkarton ist gar kein Schuhkarton. Sondern ein Schuhbeutel. Innen mit einer kleinen unlaminierten Pappe versteift, für die Stapelbarkeit. Der Beutel lässt sich später weiterverwenden. Aber war das zwei Jahre Arbeit eines Stardesigners wert? In 10-millionenfacher Ausführung: ja. So viele Schuhe verpackt Puma jährlich. Und spart dabei jetzt: 8.500 Tonnen Papier, 20 Millionen Megajoule Elektrizität, 1,5 Million Liter Kraftstoff, eine Million Liter Wasser und 275 Tonnen Plastik. Durch Green Design. Und Kreativität.
Schon 2010 bekam Puma für seine Zukunftsstrategie den deutschen Nachhaltigkeitspreis. Im Frühjahr diesen Jahres setzte Zeitz noch eins drauf. Als erstes Großunternehmen veröffentlichte Puma seinen jährlichen Geschäftsbericht mit einer ökologischen Gewinn-Verlust-Rechnung. Darin enthalten sind alle durch Produktion, Zulieferung, Transport und Verkauf verursachten Umweltbelastungen – von CO2-Ausstoß bis Wasserverbrauch – in Euro und Cent beziffert. Diese Art Transparenz müsse am Anfang stehen, wenn Wirtschaft wirklich nachhaltiger werden solle, so Zeitz. Die Umweltfolgen wirtschaftlichen Handelns müssen immer mit einberechnet werden.
Denn, bei allen Bemühungen der Designer: Sie können Green Design nicht alleine durchsetzen. „In Unternehmen entscheidet, wer das Budget freigibt“, weiß Sascha Peters. „Wenn der Designer zum Beispiel ein nachhaltiges Material will, das ist aber teurer, dann wird es meist nicht bestellt. Es sei denn, Nachhaltigkeit ist ganz hoch aufgehängt.“ Um ein breiteres Umdenken in der Wirtschaft zu fördern, ist auch die Politik gefragt. Ein Expertengremium empfahl der Bundesregierung vor Kurzem gar die Einführung einer generellen Rücknahmepflicht für Altprodukte. Dann würden Hersteller schon aus Eigeninteresse ihre Produkte langlebig und recyclingfreundlich gestalten.
Letztlich ändern können aber nur wir Verbraucher etwas. Denn unser Einkaufsverhalten entscheidet, was sich verkaufen lässt und was nicht. Designer können nur, nach Yves Béhar, „Sachen erfinden und uns die Zukunft zeigen“. Ihre Ideen brauchen wir dringender denn je. Denn wenn andere Rohstoffe knapp werden, ist Kreativität die wichtigste Ressource. Nachwachsend, hoffentlich.

TEXT Peter Quester