Einkaufshilfe

Ruhe im Karton

Ein Tipp für null Euro: Als Schalldämpfer taugen Eierkartons nicht. Wer sich als Musiker seinen Proberaum damit tapeziert, macht die Akustik darin weniger hallig. Auf den Schall, der nach außen zu den Nachbarn dröhnt, haben die Höcker jedoch keinen Einfluss.

America first, Pappe second!

Er soll ihn erfunden haben, den Eierkarton: der US-Amerikaner Martin L. Keyes. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts stellte er aus Holzresten und Wasser das erste frei verformbare Verpackungsmaterial her – zunächst nur für Einwegteller für die Holzfäller der Region. Ab den 1930er-Jahren wurden dann Eierkartons aus den geformten Papierfasern gemacht. Heute bestehen die Schachteln vor allem aus Altpapier. Sie können später selbst wieder recycelt werden.

Weichei

Wer sich auf dem Mount Everest ein Frühstücksei hartkochen möchte, kann lange warten. Durch den geringen Luftdruck oberhalb von 8.000 Metern kocht Wasser nicht erst bei 100 Grad Celsius, sondern schon bei 70. Das aber reicht nicht, damit das Eiklar gerinnt. Dafür wären mehr als 80 Grad nötig.

Ei, Ei, Ei

Wie viele Eidotter stecken in einem Liter Eierlikör? Ungefähr sieben. Hinzu kommen Eiweiß, Zucker oder Honig sowie Alkohol. Kein Wunder, wenn unser Luxuskörper das Getränk ratzfatz in Hüftgold verwandelt.

28 Days Later

Frische und kühl gelagerte Hühnereier sind gut 28 Tage haltbar. Dafür sorgen die atmungsaktive Schale und eine Reihe natürlicher Keimblocker im Eiweiß. Dafür sorgt aber auch der Eierkarton. Denn der wirkt nicht nur als Stoßdämpfer für die 0,4 Millimeter dünnen Eierschalen, sondern hat winzige Poren, die für gute Belüftung sorgen und Gerbstoffe enthalten, die Bakterien abschrecken.