Die Last auf unseren Schultern

Der New Yorker Umweltaktivist Rob Greenfield, 31, lebt eigentlich spartanisch und vermeidet Müll, wo er nur kann.

Für sein Projekt „Trash me“ entschied er sich, einen Monat lang wie ein typischer Amerikaner zu leben. Es häuften sich Coffee-to-go-Becher, Cornflakes-Verpackungen und Cola-Plastikflaschen an. All den Müll steckte er in einen transparenten Plastiksack und trug ihn für alle sichtbar am Körper. Jeden Tag kamen mehr als zwei Kilogramm Müll dazu und Greenfield schleppte sich wie ein immer weiter quillendes Michelin-Männchen durch New York. „Einige Passanten haben mich einfach nur angestarrt. Und andere erzählten mir, dass sie ein richtig schlechtes Gewissen haben, weil sie so viel Müll produzieren“, sagt Greenfield. Seine Erlebnisse hielt er auf Facebook und mit Videos auf YouTube fest.

www.robgreenfield.tv