Designwettbewerb – Studio Langer Auf dem Hausmüll sitzen bleiben

Zu Großmutters Zeiten gab es die so genannte Truhenbank. Der Raum unterhalb der Sitzfläche wurde als Stauraum genutzt. Dieses Prinzip lassen die Designer des Studios Langer mit ihrer Junkbank wieder aufleben und übersetzen es in ein modernes Multifunktions-Sitzmöbel. Auch Stühle werden mit demselben Prinzip zu rollbaren Wertstoffcontainern. Durch ein paar ausziehbare Handgriffe wird aus der Sitzbank eine Schubkarre, die sich leicht zum Müllcontainer befördern lässt – wenn man denn ebenerdig wohnt. Wenn nicht, lassen sich die Container auch einzeln entnehmen. Damit es unter dem Hintern nicht anfängt zu riechen, sind die Eimer für Hausmüll und Bioabfälle mit luftdichten Deckeln verschlossen.

Eine andere Idee befördert die Reststoffe hoch über die Köpfe, denn auch dort gibt es laut der Designer jede Menge un­genutzen Raum. Mit der SCHlampe hat sich das Studio Langer von Bergmanns­umkleidekabinen inspirieren lassen. Die Lampen können durch ein Seil­system heruntergelassen und die Container einzeln entnommen werden. Durch die ausgeklügelte Aufhängung werden die integrierten Niedervolt-LED-Leuchten über die Bügel mit Strom versorgt.

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