Besteck zum Essen

Unsere Redakteurin Anika Lehnen hatte keine Lust mehr, auf Partys Plastikbesteck zu benutzen – und hat sich selbst Messer, Gabel und Löffel gebacken:

Man rührt einen Teig aus jeweils gleichen Teilen von Mehl und Wasser an. Wer pikantes oder buntes Besteck mag, kann auch Gewürze und Salz dazugeben. Die Masse klebt furchtbar an den Fingern, aber wenn das Verhältnis stimmt, lässt sich der Teig auf einer mehligen Unterlage ausrollen. Dann legt man echtes Besteck als Vorlage auf die Teigmasse und schneidet die Formen mit einem scharfen Messer nach. Besonders bei den Zinken der Gabel ist da Fingerspitzengefühl gefragt. Ofen vorheizen, Blech mit Backpapier auslegen. Am besten legt man das ausgeschnittene Teigbesteck auf echte Gabeln und Löffel zum Backen auf – dann bekommt es sogar eine 3D-Form. Nach circa 15 Minuten bei 180 Grad Celsius ist der Teig so hart wie ein Cracker. Mit dem Messer kann man natürlich nicht wirklich etwas schneiden und die Zinken der Gabel sind auch nicht wirklich zum Aufspießen geeignet. Aber immerhin funktionierte der Löffel richtig gut und löste sich in der Suppe auch nicht auf.

Das indische Start-up Bakeys entwickelte essbares Besteck, um die Plastikvermüllung am Straßenrand zu reduzieren. Allerdings auch nur Löffel und Essstäbchen.