Apokalypse in Bündeln

„Alles wird entweder im Kompost oder in einem Bündel enden“, sagt die New Yorker Künstlerin Mary Mattingly. In ihrem Brooklyner Atelier hat die 26-Jährige die Überreste ihres bisherigen Lebens zu riesigen Knäueln geformt: alte Sweatshirts, ein ausgemusterter Computer, Zeitschriften, Tagebuchaufzeichnungen. Es geht ihr aber nicht nur darum, sich selbst von der Last des Besitzens, dem Konsumwahn und dem Turbokapitalismus zu befreien – sie versteht sich als Anstoß einer Veränderung. „Die Welt steht vor dem Zusammenbruch. Aber wir haben noch eine Gnadenfrist. Hoffentlich nutzen wir die Zeit, um klüger zu werden.“

www.marymattingly.com

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