Aus Fremden werden Freunde.

In einem ehemaligen Seniorenwohnheim in Neukölln ist neues Leben eingekehrt.

Auf fünf Etagen leben 20 Berliner und 20 Geflüchtete aus dem Irak, Somalia, Syrien, Afghanistan und dem Libanon. Auf jeder Etage des „Refugio Sharehaus“ gibt es eine Gemeinschaftsküche, auf dem Dach eine große Terrasse. Einzige Bedingung, um dort einzuziehen: Engagement für die Gemeinschaft. Gegründet wurde das Sharehaus von Sven Lager und seiner Frau Elke Naters, die die Idee aus ihrer ehemaligen Zwischenheimat Südafrika mitgebracht
haben. „Die Geflüchteten in Berlin hatten oft wenig Kontakt zur einheimischen Bevölkerung. Sie wussten oft nicht, welche Werte Deutsche vertreten, wenn sie keinen Glauben haben.“
Im Sharehaus wollen sie dafür Gelegenheit schaffen.

www.refugio.berlin

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